Das Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein veranstaltete am 11. März 2026 in Kiel den Fachtag mit dem Titel „Neue Gesetze – jugendgerecht?“. Dort stellte Lena Schreiner, Projektkoordinatorin der Projektstelle Jugend-Check Thüringen (ProJCT), den Jugend-Check Thüringen in einem Fachvortrag vor.

Der Fachtag „Neue Gesetze – jugendgerecht?“ des Ministeriums für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein ging der Frage nach, wie die Auswirkungen geplanter Gesetze auf junge Menschen besser berücksichtigt werden können. Daher waren die Projektstelle Jugend-Check Thüringen (ProJCT) und die Servicestelle Mitbestimmung des Thüringer Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie (TMSGAF) eingeladen, den Jugend-Check Thüringen bei einem Fachvortrag zu präsentieren. Rund 80 Teilnehmende aus Verwaltung, Kommunal- und Landespolitik, Kinder- und Jugendhilfe und Jugendverbänden, darunter viele junge Menschen, waren gekommen, um mehr über die Besonderheiten einer jugendgerechten Gesetzesfolgenabschätzung auf Länderebene zu erfahren.
Fachvortrag zur Umsetzung des Jugend-Checks Thüringen
Den Fachvortrag hielten Lena Schreiner von der ProJCT und Till Kopietz aus dem TMSGAF. Lena Schreiner stellte den Jugend-Check als Instrument der Gesetzesfolgenabschätzung vor, sprach über die Entwicklung des Projekts in Thüringen und den Ablauf bei der Prüfung von Gesetzentwürfen. Till Kopietz berichtete über die Einbettung des Jugend-Checks in die Arbeit der Landesregierung sowie die bisherigen Erfahrungen mit der partizipativen Einbindung junger Menschen.
Großes Publikumsinteresse am Jugend-Check Thüringen
Das Publikum zeigte durch viele Rückfragen großes Interesse am Jugend-Check Thüringen. Im Mittelpunkt standen dabei die Implementierung des Jugend-Checks und die Umsetzung der Beteiligung. Die Ergebnisse des Fachtags fließen in die Landesstrategie Schleswig-Holsteins für Kinder- und Jugendbeteiligung ein. Diese soll bis zum Sommer 2026 abgeschlossen werden.